Service für Alpweiden der Rigi
Auf der Rigi, der Königin der Berge, zeigte sich auch das Wetter königlich: Sonnenschein und angenehme Temperaturen boten ideale Bedingungen für einen tatkräftigen Bergversetzer-Einsatz.
16 Männer aus dem Service-Team von Schindler Aufzüge machten sich an die Arbeit. Nach der Instruktion durch Älpler Daniel Inderbitzin und seinen Vater war schnell klar, was zu tun war: Die Alpweiden mussten von Steinen und jungen Fichten, den sogenannten «Grotzli», befreit werden.
Mit vereinten Kräften talwärts
Also hiess es: Steine zusammentragen, Grotzli wegschneiden und die Weiden Stück für Stück säubern. Gearbeitet wurde talwärts. Viele Hände sorgten dafür, dass rasch sichtbar wurde, was die Gruppe gemeinsam leisten konnte. Es wurde kräftig angepackt, und die Stimmung war entsprechend gut.
Die Arbeit hat hier noch einen zusätzlichen Nutzen: Im Winter verwandeln sich die Alpweiden in Skipisten. Und dann wechselt auch Daniel seine Aufgabe. Er ist im Winter als Pistenbully-Fahrer auf seinen eigenen Alpweiden unterwegs.
Für viele der Schindler-Mitarbeitenden war der Einsatz die erste direkte Berührung mit der Alpwirtschaft. Entsprechend gross war das Interesse. Daniel beantwortete die vielen Fragen gerne und gab fachkundig Einblick in die Bewirtschaftung der Alp und den Alltag einer Älplerfamilie.
Verdiente Stärkung in der Alphütte
Am Mittag versammelte sich die Gruppe in der Alphütte. Daniels Partnerin Karin Kenel und weitere Familienangehörige hatten für die hungrigen Helfer ein reichhaltiges Mittagessen vorbereitet: Grilladen und ein grosses Salatbuffet sorgten dafür, dass die verbrauchten Energiereserven schnell wieder aufgefüllt waren.
Nach dem währschaften Essen blieb kurz Zeit, die Sonne auf der Alpweide zu geniessen. Bevor es wieder an die Arbeit ging, wartete nochmals eine Stärkung: Kaffee sowie Zitronen- und Schokoladenkuchen, beide mit Smarties verziert. Nicht nur die Bergversetzer wussten das zu schätzen. Auch die Kinder hatten daran ihre Freude.
Eine weitere Weide wartet
Am Nachmittag nahm sich das Team eine weitere Alpweide vor. Noch einmal wurden Steine gesammelt, Grotzli weggeschnitten und die Fläche gemeinsam gesäubert.
Am Ende des Tages ging es mit der Rigi-Bahn wieder talwärts. Müde von der ungewohnten körperlichen Arbeit, aber mit vielen neuen Eindrücken und einem sichtbaren Resultat im Rücken, machten sich die 16 Bergversetzer auf die Heimreise.
Ein Tag, der gezeigt hat, was möglich ist, wenn viele Hände gemeinsam anpacken. Und ein Service-Einsatz, der für einmal nicht an Aufzügen, sondern an den Alpweiden der Rigi stattfand.
Kurt Zgraggen, Geschäftsführer Schweizer Berghilfe
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