Sägen, schneiden, bohren, hämmern in Hofstatt, im Lutherntal/LU
Auf dem Demeterhof von Familie Burri, einem Milchkühe- und Rinderbetrieb, war handwerkliches Geschick gefragt bei einem variantenreichen Einsatz.
11 Studierende des Seminars für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Uni Basel und ihre Begleiterin Magdalena Bucher brachten dieses Geschick und die nötige Ausdauer mit für die anstehenden Arbeiten vom 20.-24. April 2026.
Für die jungen Leute war besonders interessant, dass Familie Bucher ein Aufforstungsprojekt mit Slow Water gestartet hat. Slow Water bedeutet, mit bewirtschaftungs-technischen Massnahmen die Wasserrückhaltung in den Böden und im Kulturland zu erhalten und zu verbessern. Die Freiwilligen wurden in Gruppen eingeteilt. Einige errichteten Steinmauern um das Slow Water Reservoir herum. Andere schnitten und sägten Zweige und Buschwerk zurück. Ein weiteres Grüpplein war mit Unterhaltsarbeiten rund um den Hof gefordert. Sie gruben Löcher, rammten Pflöcke ein für den neuen elektrischen Weide-Zaun. Danach zogen sie auch gleich den neuen Draht ein und verschraubten ihn.
Die Studierenden waren mit grossem Engagement bei der Sache. Aufgefallen ist mir, dass jeder auch den Job des anderen machen wollte, um damit einen Gesamtüberblick über alle Arbeiten zu erhalten. Die Gruppe zeigte sich als echtes Team.
Beim Znüni, offeriert von Frau Burri, erzählte mir ein junger Mann, wie sehr ihn dieser Einsatz an seine Kindheit erinnern würde, als er bei seinem Grossvater auf dem Bauernhof mithelfen durfte. Er erinnerte sich an Gerüche und Geräusche und war begeistert, hier anpacken zu dürfen.
Ein grosses Dankeschön an Familie Burri, welche die Freiwilligen bestens instruierte, bei der Arbeit unterstützte und für das leibliche Wohl sorgte. Ein weiteres Dankeschön geht an die Uni Basel, die sich für solche Einsätze offen zeigt.
Eva Brechtbühl, ehem. Expertin Schweizer Berghilfe
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