Die Kirchgemeinde Mutschellen im Einsatz im Binntal (VS)

Die Kirchgemeinde Mutschellen im Einsatz im Binntal (VS)

Die reformierte Kirchgemeinde Bremgarten-Mutschellen aus dem Kanton Aargau leisteten während einer Woche im Mai einen vielseitigen Freiwilligeneinsatz im Landschaftspark Binntal.

Die 13 Teilnehmenden aus dem Kanton Aargau leisteten während den fünf Tagen im Binntal erstklassige Arbeit und bewiesen, dass das Alter nichts weiter als eine Zahl ist.

Es wurden Holzzäune saniert und diverse Wegsanierungs und -räumungsarbeiten getätigt: Einerseits an der berühmten Twingi-Schlucht, der 1863 erbauten Wagenstrasse zwischen Ausserbinn und Binn, aber auch auf den Wanderwegen und Fahrwegen oberhalb der Alp Meili auf rund 2’100 m Höhe! Mit viel Motivation und Tatendrang, ausgerüstet mit Schaufel, Rechen und Pickel, leisteten die Freiwilligen während der Einsatzwoche nicht nur bemerkenswerte Arbeit, sondern konnten in den wohlverdienten Pausen zugleich eine wunderbare Aussicht geniessen.

Angeleitet und betreut wurde die Gruppe von Brigitta Metry und Andreas Eyer von der Naturschutzaufsicht sowie dem Gemeindearbeiter Philippe Wyssen. Die Dankbarkeit der Gemeinde und des Landschaftsparks zeigte sich auf unterschiedliche Weise: Gemeinsames Anstossen nach Feierabend mit einem kühlen Getränk und am Ende der Woche stand ein gemeinsames Raclette auf dem Programm.

Die Abwechslung bei den Arbeiten war wichtig und es wurde stets darauf geachtet, dass jeder und jede einer für sich passender Arbeit nachgehen konnte – immerhin waren die Teilnehmenden im Alter zwischen 60 und 86 Jahre alt! Aber: Es zähle einzig und allein wie man sich fühle – alles andere sei bloss eine Zahl, hiess es aber von Seiten der Teilnehmenden.

Der Einsatz im Binntal war nicht der erste bergversetzer-Einsatz der Kirchgemeinde. Das Gemeinschaftsgefühl und das Geleistete am Abend zu betrachten sei der schönste Lohn, meinte Maria Trost, die Organisatorin der Kirchgemeinde und fügte zum Schluss an: «Ich denke, ich sage das jedes Jahr, aber: So schön wie hier, war es noch nie! Da kommen wir gerne wieder zurück!».

 


Michelle Stirnimann, Koordinatorin bergversetzer

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