Wie läuft ein freiwilliger Einsatz mit bergversetzer ab?

Wie läuft ein freiwilliger Einsatz mit bergversetzer ab?

Sie möchten einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Berggebiet leisten und so die Bergbevölkerung unterstützen? Hier finden Sie alle wichtigen Infos zu unseren Einsätzen.

Wer kann mitmachen?

Der Wohnsitz der Freiwilligen muss aus Versicherungsgründen in der Schweiz liegen. Wir vermitteln vornehmlich Gruppen an die Betriebe, für Einzelpersonen gibt es vereinzelt auch Einsätze. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Von Erwachsenen begleitete Gruppen wie Schulklassen oder Lernenden können auch jünger sein.

Welche Art von Einsätzen gibt es?

Die Einsätze reichen von Weidepflege über Unterhaltsarbeiten bei Waldspielplätzen oder Wanderwegen bis hin zu komplexeren Arbeiten wie Trockenmauern sanieren oder bei Bauprojekten mitarbeiten.

Einige Arbeiten sind körperlich sehr anstrengend oder fachlich komplex: Deshalb fragen wir Sie nach Ihren Fähigkeiten und Erwartungen. So können wir Ihnen passende Einsätze vermitteln.

Auf unserer Webseite schalten wir laufend Einsatz-Angebote auf. Wenn Sie etwas passendes gefunden haben, können Sie mit einem Klick Ihr Interesse bekunden. Wir von bergversetzer nehmen dann baldmöglichst mit Ihnen Kontakt auf.

Wichtig: Nicht alle Einsätze sind online einsehbar, da einige Hilfe Suchenden bis zur Vermittlung ganz anonym bleiben möchten. Kontaktieren Sie uns direkt, wenn Sie nichts passendes auf der Webseite finden. Dank langjähriger Beziehungen gelingt es uns fast immer, individuell passende Einsätze zu vermitteln.

Sie können auch selbst unverbindlich ein Freiwilligen-Angebot auf dieser Website erfassen. So erleichtern Sie uns die Suche nach passende Einsatzmöglichkeiten.

Sich als Freiwillige anbieten

Dauer

Die Einsätze dauern von einem Tag bis zu mehreren Wochen. Dies hängt von der Art der auszuführenden Arbeiten ab.

Ausrüstung

  • Knöchelhohe Schuhe mit griffigem Profil (keine Turnschuhe oder Gummistiefel)
  • Robuste, wetterfeste Kleidung
  • Regenjacke und -hose
  • Eigene Arbeitshandschuhe

Die vollständige Packliste für einen Arbeitstag finden Sie hier: Packliste

Das Werkzeug wird vom Einsatzbetrieb zur Verfügung gestellt.

Wo kann man übernachten?

Wenn die Freiwilligen zum Einsatz passen, unterstützen wir Sie in der Suche nach geeigneten Unterkünften. Bei mehrtägigen Einsätzen vereinbaren wir vorgängig mit der Leiterin/dem Leiter der Freiwilligen-Gruppe eine Besichtigung vor Ort. Dort klären wir gemeinsam mit beiden Parteien alle Details.

Verantwortung

  • bergversetzer übernimmt die Vermittlung und Koordination bis zum Start des Einsatzes.
  • Ab dem ersten Einsatztag ist die Unterstützung suchende Familie oder Organisation für den Einsatz zuständig, die Gruppenleitung übernimmt die Verantwortung für die Gruppe und deren Sicherheit.

Kosten

  • bergversetzer trägt die Koordination zwischen den Parteien bis der Einsatz in allen Details vereinbart ist. Diese Koordination wird finanziert von der Schweizer Berghilfe und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete.
  • Die Freiwilligen übernehmen die Kosten für die An- und Rückreise an den Einsatzort, sowie den Aufenthalt und einen Teil der Verpflegung, sofern der Einsatz mehrere Tage dauert. Sie rüsten sich mit passender, robuster Kleidung und festen Schuhen aus.
  • Die Tagesverpflegung übernimmt oft die Unterstützung suchende Partei. Sie übernimmt auch alle Kosten für benötigtes Material, Arbeitsgeräte und Transporte vor Ort.

Los geht’s!

Helfen Sie mit Berge zu versetzen! Stöbern Sie auf unserer Suchseite nach passenden Einsatzmöglichkeiten oder geben Sie gleich selbst Ihre verfügbaren Einsatzzeiten ein.

Einsätze suchen

bergversetzer

© bergversetzer 2026

Newsletter

In unserem Newsletter fassen wir rund drei Mal jährlich die wichtigsten News zusammen. Wollen Sie ihn nicht verpassen? Dann melden Sie sich hier an.

bergversetzer
Laurstrasse 10 I 5201 Brugg
056 450 33 20
info(at)bergversetzer.ch

Impressum | Rechtliche Hinweise

BerghilfeSAB

bergversetzer ist ein Gemeinschaftsprojekt der Schweizer Berghilfe und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete.